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Stanislas Wawrinka gewinnt gegen Tomas Berdych

US Open

 

Der Schweizer Stanislas Wawrinka erreicht einen weiteren grossen Sieg im Achtelfinale des US Open gegen den Tschechen Tomas Berdych.

 

Stan the Man spielt sich immer mehr in die Herzen der Zuschauer in New York. Dies weil er nie aufgibt und immer wieder aus schwierigsten Situation das Blatt komplett wenden kann. Der Romand war gegen den bisher stark aufspielenden Berdych nicht der Favorit und auch schnell unter Druck. Stanislas Wawrinka verlor den ersten Satz auch gleich mit 3:6 und stand bereits unter Druck. Doch genau in diesen Momenten kann Stan aufdrehen und kämpfen. Er pushte sich nach vorne und schlug viel besser auf und machte auch mehr Druck mit der starken, einhändigen Backhand. Den zweiten Satz entschied er dann klar mit 6:1 für sich.

 

Im dritten Satz konnte Tomas Berdych dann wieder gut mithalten und der Satz wurde erst im Tie-Break entschieden. Dort bewies Wawrinka unglaubliche Nervenstärke und gewann das "long" Tie-Break mit 8:6. Berdych wirkte geknickt und merkte zunehmend, dass dieser Wawrinka heute enorm gut drauf ist. Stan blieb dran, zog sein Spiel jetzt durch und liess nichts mehr anbrennen. Er gewann auch den vierten Satz deutlich mit 6:2. Somit schlägt Wawrinka erneut einen besser klassierten Spieler und steht verdient im Viertelfinale des US Open.

 

In diesem Viertelfinale kommt es zum Duell gegen den Titelverteidiger Andy Murray. Wawrinka und Murray standen sich bereits vor drei Jahren in New York gegenüber und damals schaffte Stan einen sensationellen Sieg gegen Murray. Dieser haderte damals mit der Welt und konnte sich im Spiel des Schweizers nie zurecht finden. Wawrinka ist ein sehr schwierig zu spielender Typ, da er nie aufgibt, einen Satz aus der Hand geben kann und dann wieder enorm stark zurückkehrt. Man kann ihn nicht zermürben und er kann problemlos über fünf Sätze mitgehen. Seine Fitness ist grossartig aber auch seine psychische Verfassung. In den Britischen Medien wird deshalb von einem epischen Duell Murray gegen Wawrinka gesprochen mit offenem Ausgang. Wawrinka ist somit auch zum ersten Mal in einem Grand-Slam Turnier weiter gekommen als Roger Federer. Somit steht Stan the Man auch verdientermassen endlich im ganz grossen Scheinwerferlicht.

 

Andy Murray spielte sich auch nicht ganz so souverän wie von den Fans erwartet in diesen Viertelfinale mit Wawrinka. Er hatte einen viel tiefer klassierten Gegner und verlor den ersten Satz knapp im Tie-Break. Der Usbeke Denis Istomin macht ihm aber nur anfänglich das Leben schwer. Die weiteren Sätze gewann der Schotte mit 6:1, 6:4 und 6:4. Absolut souverän und problemlos spielte sich Novak Djokovic in seinen Viertelfinal. Es war eine grosse Freude dem Serben zuzusehen. Die präzisen Schläge, die Power, die Variation und die fehlerfreie Ausführung seines Tennis ist sehenswert und verdient grössten Respekt. Djokovic ist in diesen beiden Wochen in Topform und wird nur schwer zu bezwingen zu sein. Bei einem Finale gegen Nadal wäre dies wohl der einzige, gefährliche Gegner. Niemand zweifelt, dass er in den Halbfinal einzieht und dann müssen Wawrinka oder Murray einen super Tag haben und auf Fehler von ihm hoffen, um eine Chance zu haben. Djokovic fegte über den Spanier Granollers weg und gewann locker mit 6:3, 6:0, 6:0. 

 

Djokovic trifft auf den Russen Michael Juschni welcher langsam zum Stammgast in Viertelfinalspielen an den US Open avanciert. Der Russe spielte erneut eine grosse Partie und mit Lleyton Hewitt auf der anderen Seite stimmte einfach alles für einen hochspannenden und unterhaltsamen Tennisabend. Die beiden schenkten sich nichts und lieferten sich einen Fight über fünf Sätze. Die ehemalige Nummer 1 und US Open Champ Hewitt musste sich nur ganz knapp zu schlagen geben. Hewitt hatte beim Stande von 5:5 im letzten Satz bereits Vorteil, konnte aber das Game nicht nach Hause schaukeln. Was folgte war das späte Break und die Entscheidung. Juschni gewann gegen Hewitt mit 6:3, 3:6, 6:7, 6:4, 7:5.

 

Somit lauten die Partien der besten acht:

Djokovic (1) : Juschni (21)

Murray (3) : Wawrinka (9)

Gasquet (8) : Ferrer (4)

Robredo (19) : Nadal (2)

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